pharcyde.de
The Pharcyde
Alben
Lyrics
Biographie
Interviews
Reviews
Tourdates
Bilder
Multimedia
Sonstiges
Newsletter
Site Updates
Links
Kontact
E-Mail
Gästebuch
Forum
About me

Interviews
[ Letztes Update 09.03.2005 ]

Interview mit The Pharcyde bei Mixery Raw Deluxe (VIVA TV)

Man hat lange nichts mehr von euch gehört. Was habt ihr in den letzten Jahren gemacht?

Bootie: Wir haben in den letzten 5 Jahren an Songs gearbeitet. Nicht für ein Album auf das wir gewartet haben oder für Plain Rap oder das kommende Hit-Album. Wir haben an Songs gearbeitet, ohne zu wissen, was damit passieren würde. Während dieser Zeit haben Chapter One aufgebaut, unser eigenes Label. Wir brachten eine EP raus, weil überall, wo wir uns sehen liessen, jeder fragte, was so bei uns abgehen würde. Wir haben versucht, im Studio beschäftigt zu bleiben. Falls die großen Firmen etwas mit uns machen hätten wollen. Damit wir Material haben und etwas rausbringen können. Bis jetzt ist mit dem Segen Gottes alles gut gelaufen.

Viele Leute wissen, dass ihr mal zu viert wart. Ihr habt viele Shows zusammen gemacht. Wann oder warum haben sich die anderen getrennt?

Imani: Der Grund, warum die sich getrennt haben ist: Sie haben die Hitze in der Küche nicht ausgehalten. Es wird höllisch heiß, wenn man ein Rapper / Entertainer ist und von der 'fernen Seite' kommt! Manchmal wirst du egoistisch und du musst dir über die Stimme im Hintergrund bewusst werden. Wenn du immer das Beste aus dir rausholen willst, dich nicht mehr an den Plan hälst, sagst du: Ich schmeiss die scheiss Freundlichkeit aus'm Fenster. Du packst dich ganz oben auf die Liste, wirst die Priorität. Aber wenn du mit der Gruppe arbeitest, dreht sich Kompromisse und Planung und das Set, ein Script zu haben und sich daran zu halten. Wir wussten, dass Fatlip und Slimkid Tre Soloplatten machen würden, es ging nur alles ein bisschen plötzlich. Wir sind die Übergebliebenen und wollen auch hier sein. So arbeitet es sich leichter. Wir wollen involviert sein und das ist die Priorität!

Wir haben was über die Vergangenheit gehört. Ihr wart eurer Zeit immer voraus. Soweit es den Sound und die Samples betrifft, war das immer "next-level-shit". Was inspiriert euch, nicht den typischen California-Sound, den Gangsta-Shit zu machen, sondern auf einer komplett anderen Ebene zu sein?

Imani: Das ist einfach: Gangstas machen Gangsta- Shit, Gangster-Shit ist echt, ein echter Lifestyle, ein wirklicher Weg zu leben. Viele Leute springen auf diesen Zug auf, um Geld zu verdienen. Aber wir sind nicht auf diesen Zug gesprungen um Geld zu machen. Wir wollten die Intigrität bewahren und die Musik machen, die wir wirklich machen wollten, zu releasen und damit Geld verdienen. Der beste Weg für uns und unsere Musik war nicht, uns slebst zu betrügen. Etwas zu machen, nur weil es gerade trendy ist oder nur weil die Leute sagen, dass es das ist, was die Leute hören wollen. Wir fühlen, dass es eine Menge anderer Menschen gibt irgendwo das draussen. Wir wissen, dass ihr da seid. Wir wissen nur nicht wo.

Aus welcher Umgebung kommt iht?

Imani: Ich bin gebohren und aufgewachsen in Compton / Californien. Ich war immer von Gangstern umgeben. Bei Parties war ich der Typ, der an den Gangstern vorbeigegangen ist. Während sie rumhingen und mich gefragt haben, was ich will, da ich zu jeder Party bin. Und dann bin ich wiedergekommen und die Gnagsta waren immer noch da. Das ist, was du machst, wenn du in L.A. lebst. Es ist nicht an jeder Ecke so, aber du musst die Hoods kennen. Du musst die Regeln und die Verpflichtungen kennen, wissen was passiert. Aber wenn du in L.A. groß geworden bist, weißt du was auf den Straßen abläuft.

Mit den ersten Platten wart ihr bei Delicious unter Vertrag. Jetzt seid ihr bei fourmusic, einem deutschen Label. Ihr als amerikanische Künstler auf einem deustchen label - Wir kam das zusatnde?

Imani: Ich lass das meinen Mann Bootie Brown beantworten.
Bootie: Der Weg, wie das zustande kam, war, dass Delicious zerfallen ist. Also, was sie machten, war: Sie lizensierten die Platte an fourmusic. Während dieser Zeit versuchten sie, alles auf die Reihe zu bekommen, doch ging ihnen das Geld aus. Fourmusic sagte uns, dass sie das Geld hätten. Sie brachten es ein und wir stellten das Projekt fertig. Mache Leute sagten, dass wir uns versichern sollten, was zu Hause abgeht, aber es war richtig zu denen zu halten, die das Projekt beenden, also fahren wir mit fourmusic, das sind die Leute, die es getan haben. Lass es uns mit ihnen versuchen und rausfinden, was da drin ist. Die Spannweite von ihnen geht über Paris und London und all die anderen Leute, die aufgenommen werden. Das ist abgefahren, ich hätte das alles nie erwartet aber das wird sich aufbauen. Das Label ist in Besitz von Künstlern. Sie wissen, wie man Künstler behandelt, sie kennen die Möglichkeiten und all den Scheiss, der abgeht. Sie versuchen das jetzt seit 12 Jahren, kennen ihr Ding und sind jetzt auf das Level gewachsen, dass sie verdienen. Sie verstehen den ganzen Prozess und ich glaube nicht, das dass jemals, soweit is Hip Hop betrifft, von einem amerikanischen Künstler gemacht wurde. Hier hinzukommen und zu sagen, OK, lass uns den Scheiss heir machen. Unser Album wird zuerst in Europa rauskommen, bevor es in den Staaten erscheinen wird. Ich kriege E-Mails von daheim, in denen die Laute sagen, wie könnt ihr euch nicht zuerst um die Staaten kümmern. Warum geht ihr nach Übersee und macht dort all die Shows? Ja, hier sind die Leute, die das Gld für das Album gegeben haben. Das respektieren wir und deshalb machen wir das auch hier. Aber es macht sich. Es gab noch keine schlechten Dinge. Es gab eine Menge Liebe und Akzeptanz der Menschen auf der Straße. Es ist cool! Es ist wie unser 2. Zuhause, weil wir so oft hier aus Shows sind. Während der Zeit, in der wir noch kein ALbum hatten, haben wir Shows gemacht wie zum Beispiel "Testing the waters". Es ist jetzt wie eine Erweiterung, das Rauskommen hier. Wir sagen. Hier ist der Scheiss, lass uns das rausbringen. Lass uns das tun, was wir tun müssen.

Die nächste Frage ist die nach dem neuen Shit. Was können wir erwarten?

Imani: Am 30. Oktober kommt die neue LP in die Läden. www.theharcyde.com (und www.pharcyde.de) ist damit verbunden. Dort gibt es Tourinformationen, Merchandising und künftige Veröffentlichungen auf Chapter One. Wir haben Black Tought von der Roots-Crew. Showbizz von "Diggin in the crates". Produktionsleitung von Bootie Brown, Frank Friction & Slimkid Tre und Beede, seinem kleinen Cousin und Protegee. Und wir haben J-Swift, den O.G. Produzenten von der 1. LP, nach dem viele Leute gefragt haben. Was war eure Frage nochmal?

Die nächste Frage ist: Ihr sagtet, dass Showbizz auch Tracks gemacht hat. Wie ist das zustande gekommen, da er ja von woanders kommt?

Bootie: Showbizz und AG hatten eine EP rausgebracht und wir wussten, das ist der Flavour, den wir haben mussten. Wir kamen mit Show zusammen und er hatte einige Tracks. Irgendwie hatten die Leute, mit denen wir arbeiten wollten immer etwas, das sich wie Pharcyde-Shit anhörte. Er hatte dieses Tape und sagte: Ich habe einige Beats, die den Pharcyde Falvour haben und ich kann keinen sehen, der darauf abgehen kann. Es waren 4 Stücke und wir haben davon 2 aufgenommen. Einer davon, Fronline, hat's aufs Album geschafft. Es war nicht nötig immer daran zu arbeiten. Wir haben an einzelnen Songs gearbeitet und zu der Zeit, als sie sagten, wir könnten das Album machen, hatte ich schon Ideen. Ich kann jetzt nicht alles sagen, weil ich davon vielleicht noch eine nutzen werde.

Erwarten den Hörer die selben humorvollen Lyrics und die verrückten Interludes wie auf der Bizzare Ride?

Imani: Als wir Bizzare Ride machten, waren sie nicht bereit dafür. Wir machten Labcabin und sie wollten Bizzare Ride 2. Wir machten Plain Rap, sie fragten nach Labcabin Part 2. Wir sind Pharcyde und du bist der Konsument und lass uns das so beibehalten. Wir sind die Gehirne hinter dieser Operation.
Bootie: Die Sache ist die: Ich will ein Album haben, das wächst. Keines was die Leute automatisch ins Auto schieben und überall spielen. Das wird aussterben. In drei Jahren würdest du das in keinem Club oder sonst wo hören. Ich möchte etwas das wächst wie gute Schuhe. Du kaufst ein paar gute Schuhe und du weißt, dass sie dope sind. Aber du weißt, dass du sie vier oder fünfmal tragen musst, damit das Leder richtig sitzt. Das ist was ich haben möchte, anstatt der Schuhe, die automatisch passen, wenn du rausgehst und sie abnutzt. Sie sehen nicht gut aus, sind ncicht mehr gut zu tragen, weil sie ausgelatscht sind.

Jetzt wollen wir was über euer Label Cahpter One hören. Welche Philosophie steckt dahinter? Ich habe gehört Rae & Christian, ein Drum & Bass Act, haben oder werden etwas darauf veröffentlichen?

Imani: Wir haben außerhalb von Chapter One was mit ihnen gemacht und jetzt innerhalb. Brown ist der Kopf dahinter. Er wollte einen Weg haben um Musik zusammenzubringen. Warum dann kein Deal mit der Major Maschine für viel Geld oder den Absatz? Einige Leute haben heiße Songs und müssen rauskommen. Du kannst dich nicht immer auf die Majorlabels verlassen. Sie haben ihre Zeit, ihr Erscheinungsdatum, sie haben ein ganzes Regal voller Motherfucker. Ich habe eine Platte die ich gern machen würde. Dann ist es sehr nützlich, wenn ich eine Absatzmöglichkeit habe, um meine Musik rauszubringen. Ich habe einen Cousin für den Brown Musik macht, habe Supernatural, habe einige MC's, Z., Wise und einige andere, die die Jungen fangen. Es blubbert, langsam aber sicher lernen sie zu schwimmen. Wir rennen wie Maurice Green und versuchen, das Grinsen zu kriegen.

Was braucht ein Künstler, um auf eurem Label zu signen?

Bootie: ich möchte kein Label haben, um Leute darauf zu signen. An der Eastcoast hast du ein Def Jam mit DMX, Jay-Z und Method Man. All die Leute kommen auf einem Label zusammen, um einen, vielleicht Soundtrack oder sonstwas zu machen. Ich möchte ein Label, auf dem die Westcoast zusammenkommt. Jurassic 5 können Dilated Peoples treffen und die treffen all die anderen Artists. Es muß keine Super Major Dimension annehmen. Lasst uns einfach zusammenkommen, die Musik rausbringen und die Westcoast Scene angreifen. Weil die Westcoast für mich nicht das hat, was die Eastcoat Scene ausmacht. Sie haben die DJ's und die bringen konstant 12" raus. Du kannst es nicht mit ihnen aufnehmen, weil täglich eine neue 12" rauskommt. Ich möchte also ein Label, das sich um Westcoast- Künstler kümmert, aber nicht nur mit Ihnen. Auch Artists, die nicht genug Geld haben, um sich selbst rauszubringen. Ich werde ihre 12" machen, bis ich einen Artist finde, von dem ich glaube, dass wir ihn brauchen, dann kann man auch Geld reinstecken, wenn ich glaube, dass er der ganzen Situation weiterhelfen wird.

Kommt das daher, dass ihr Probleme mit Plattenfirmen hattet, und das Geschäft nicht immer gut gelaufen ist? Bietet ihr deshalb Künstlern jetzt eine Möglichkeit?

Imani: Wir bieten uns selbst an. Wir haben erstmal unsere eigenen Projekte. Wir haben ein Projekt mit den Souls of Mischief. Für die, die es wissen, und um den Rest es auch wissen zu lassen, es sind die Mighty Pythons.
Bootie: Wir wollten kein Feature Album machen. The Pharcyde soll eigenständig bleiben. Wir sind so lange dabei, und wenn wir jetzt nach fünf Jahren mit so vielen Leuten wiederkommen würden, sähe es so aus, als wollten wir auf der Erfolgswelle mitfahren. Das ist nicht unsere Art.

Und jetzt der Wunschclip.

Bootie: Mein Wunschclip ist Climax. Peace an Jay-B von Slim Village, der uns mit dem Runnin' Track und dem 2. Album unterstützt hat. Jetzt ist er mit eigenem heissen Shit draussen.

Bevor ihr angefangen habt zu rappen, wart ihr Tänzer. Keine Breakdancer, sondern Sytle-Tänzer.

Imani: Wir traten als Tanztruppe auf, es war sehr kultig. Wir trugen ganz besondere Klamotten, hörten bestimmte Musik und ließen die Platten schneller laufen. Dann war da plötzlich diese Sache namens Hip Hop. Und ein Typ kam mit Tennisschuhen zum Jam. Dann fing es an sich innovativ zu verändern. Mehr und mehr Leute wurden hineingezogen. Die Typen drehten sich auf ihren Schultern und Knien.
Bootie: Ich hatte es immer als Freestyle-Tanz geshen. Jetzt geht die Breaker-Szene in der Freestyle-Szene auf. Die Tänzer sind jetzt erfahrener und weiser. Breaker machen viel mit dem Boden. Das hat sich geändert. Die Tänze ergänzen sich. Es ist Freestyle. Ich mache einfach was ich will. Es gibt keine Regeln. Ich muss keinen Headspin machen. Ich mache einfach, was gut kommt.

Das erste Mal, als ich euch gehört habe, war es neu. Man sagt mir, dass ihr Tänzer seit. Hat euch das inspiriert?

Imani: Wir hören Musik anders als jemand, der nicht tanzt. Wenn wir Musik hören, denken wir dabei ans Tanzen. Wenn wir rappen, tanzen wir mit dem Text über den Sound.
Bootie: Wir Leute, die jetzt im Musikbiss, hatten andere Jobs. Jermain Dupri und Puff Daddy haben als Tänzer begonnen. Viele haben als DJ oder Tänzer begonnen und leiten jetzt Firmen. Es hilft zu wissen, was geht.

Was sind eure Zukunftspläne?

Imani: Morgen geht es nach Paris. Das Album kommt raus. Ein neues Video wird kommen und wir gehen auf Tour. Wo was geht seht ihr auf unsere Homepage. Wir werden schon irgendwo in euer Nähe auftreten. Es wird Platten von Pharcyde und Citizen Strange vom Mighty Phytons Projekt und eine mit Supernatural geben. Das ganze kommt auf unserem Label raus.
Bootie: Mann kann noch nichts sagen. Wir gehen langsam vor. Es gibt eine Single nach der anderen, dann die Alben. Ihr könnt uns über unsere Homepage unterstützen. Sagt uns eure Meinung. Eigentlich fällen Firmen und Künstler ihre Entscheidungen. Dieses mal können uns alle unterstützen und sagen was sie hören wollen. Lasst uns wissen was geht. Die Leute sollen mitbestimmen. Dann drehen wir das neue Video. Wir sind zurück! Man weiß nie was passiert. Man wird schon sehen. Wir werden auf jeden Fall noch fette Sachen bringen.

Danke für das Interview

Shop
Pharcyde Merchants
coming soon...

© Copyright 1999-2005 pharcyde.de